Lightroom (Classic) CC – Die Zukunft der digitalen Bildbearbeitung?

Gestern hat Adobe ihr diesjähriges großes Update für die Creative Cloud Produktreihe veröffentlicht. Neben vielen Änderungen an den anderen Programmen stand dieses Jahr Adobe Lightroom mit im Fokus!

Aus eins mach zwei

Lightroom wird geteilt! Der ein oder andere bekommt bei diesem Satz aus historischen oder persönlichen Gründen vielleicht ein flaues Gefühl in der Magengegend, aber ich kann euch beruhigen: Die Trennung ist einvernehmlich und nicht ganz so radikal wie man meinen darf.

Bisher existierte auf dem Computer einfach nur “Lightroom” und auf Mobilgeräten “Lightroom Mobile”. Die beiden waren quasi über eine sehr lockere Brücke miteinander verbunden: Die selektive Synchronisierung von einzelnen Alben über die Creative Cloud.

Diese “lockere offene Beziehung” kann man als Kunde weiterhin aufrecht erhalten. Sie nennt sich jetzt “Lightroom Classic”. Alles bleibt wie gehabt (außer dass man ein paar sehr coole neue Funktionen und eine Leistungssteigerung erhält). Wer aber bereit ist sich fester zu binden, findet nun mit “Lightroom CC” ein Pendant der Mobilapps für den Computer. Alle Bilder liegen dabei nicht mehr selektiv, sondern allumfassend in der Cloud. Anders als im realen Leben kann man aber auch ein wenig zwischen beiden Welten wechseln, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen: Man kann auch weiterhin Lightroom Classic verwenden, und selektiv freigegebene Alben mit Lightroom CC bearbeiten. Die Änderungen werden sich auch in Lightroom Classic wiederfinden!

Zukunftsweisend

Adobe macht eins klar: Die Zukunft ist die Cloud! Und das begrüße ich persönlich und kann es auch halbwegs nachvollziehen. Während meiner zwei Monate auf den Philippinen habe ich ausschließlich Lightroom Mobile verwendet. Auch heute würde ich manchmal gerne unterwegs oder abends im Bett noch am iPad meine Bilder weiter bearbeiten, vielleicht sogar kurz vom iPhone aus eins noch für Instagram exportieren. Das ist bisher aber noch recht umständlich, da es doch irgendwie zwei Welten sind.
Viele junge Fotografen wachsen aber noch mehr in dieser “mobilen Welt” auf und wollen alle Daten immer und überall uptodate dabei haben. Apple macht es mit ihrer iCloud Fotomediatek vor: Alle Bilder sind auf allen Geräten auf dem selben Stand. Lösche ich es am Mac, löscht es sich vom iPhone und umgekehrt. Da die Originale in der Cloud wird Speicherplatz gespart, indem teilweise nur Vorschaugrafiken verwendet werden. Nur so kann ich auf meinem iPhone über 10000 Bilder haben, ohne dass mir der Speicherplatz ausgeht.
Lightroom (oder Lightroom Classic) in außerdem in die Jahre gekommen. Einige Module wie Web, Diashow und Buch sind absolut veraltet und werden vermutlich kaum noch verwendet. Die App ist langsam und überladen, doch fehlen an andere Stelle neue, moderne Funktionen.
Adobe geht nun einen durchaus klugen Weg um sich für die Zukunft zu rüsten: Es entwickelt Lightroom Classic weiter und behält so den bestehenden Kundenstamm. Das ist sehr lobenswert! Gleichzeitig baut es ein neues Produkt (zwischenzeitlich als Projekt Nimbus geleaked) auf, Lightroom CC, das mittelfristig vielleicht im Funktionsumfang mit Lightroom Classic mithalten kann (bis auf die unnützen Funktionen), viele neue Funktionen bringt (intelligente Bilderkennung, Cloud-Synchronisation, neuer Programmcode und vieles mehr) und es langfristig vermutlich ersetzen wird. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit und jeder kann sich das Beste aus beiden Welten holen und sich langsam an das neue System gewöhnen.
Ich persönlich unterstütze diesen Ansatz und bin gespannt zu sehen, wie Lightroom CC sich weiter entwickelt. Bisher kommt ein Umstieg für mich noch nicht in Frage, doch das könnte sich im Laufe der Jahre ändern!

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Tipp’s für’s Reisen mit der Kamera!

Reisen ist definitiv eine meiner größten Leidenschaften. Dieses Jahr war ich schon öfter auf Kurzreisen, war für zwei Monate auf den Philippinen und werde noch einige Wochen nach Spanien reisen. Natürlich darf da meine Kamera nicht fehlen. Aus diesem Grund hab ich mir Anfang des Jahres einige Gedanken über Speichermedien, Bearbeitung, Backup und den Export von Bildern auf Reisen gemacht.

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Großer Wandbildertest! Produkte von Pixum, WhiteWall, Fotoexakt und Saal Digital im Vergleich

Nachdem ich am Wandbildtest von Saal Digital teilgenommen habe, wollte ich mir einen Überblick über die Marktlage verschaffen und den Test somit etwas aussagekräftiger gestalten. Im Zuge dessen habe ich einige Mitbewerber angeschrieben und von drei Unternehmen auch eine Zusage erhalten an diesem Test teilzunehmen. An dieser Stelle schonmal ein großes Dankeschön an Fotoexakt, Pixum und WhiteWall! Von PosterXXL habe ich leider keine Antwort erhalten, ebenfalls erhielt ich nach einer ursprünglichen Antwort keine Rückmeldung mehr von ZOOMWORK. CEWE erteilte mir eine Absage.

Auch dieser Bericht ist nicht aus der Sicht eines Profis geschrieben, sondern aus der Sicht eines Hobbyfotografen. Die Zielgruppe sind Amateure oder semi-profesionelle Personen, wie ich einer bin. Daher gehe ich nicht auf jedes Detail ein, sondern versuche möglichst relevante Informationen zu berücksichtigen.

Das Testprodukt

Es handelt sich jeweils um ein 60×40 cm Direktdruck auf Alu-Dibond mit Profilrahmen. Das Produkt von Fotoexakt ist ein echter Fotoabzug auf Alu-Dibond. Ich hatte das anders geplant, doch wurde mir dieses Produkt vermutlich durch ein Missverständnis in der Kommunikation geliefert. Auf die Unterschiede gehe ich im nachfolgenden Text noch ein.

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[Wandbilder] Alu-Dibond-Wandbild von Saal Digital

Seit nun knapp zwei Jahren bin ich mit meiner Kamera unterwegs und sehe langsam Fortschritte. So oder so ähnlich wird es vermutlich vielen Hobbyfotografen gehen. Die Bilder landen anfangs nur auf der eigenen Festplatte, vielleicht mal als Hintergrundbild auf’s Handy, später dann bei Instagram oder in irgendeiner Fotocommunity. Es kommt aber der Moment, da wünscht man sich die besten Bilder etwas schöner zu präsentieren, real greifbar im Haus hängen zu haben.

Genau zu diesem Zeitpunkt fiel mir eine Testaktion für Wandbilder der Firma Saal Digital ins Auge, auf die ich mich sogleich beworben habe. Ich habe auch einige Mitbewerber in meinen Test einbezogen – ein ausführlicher Vergleich folgt noch. Im nachfolgenden Test geht es nur um das Produkt der Firma Saal Digital. Ich bewerte dieses als „Amateur“ – nicht als Profi! Und genau an diese Zielgruppe richtet sich mein Test.

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HDR-Workflow und Dateimanagement mit Lightroom und AuroraHDR

High Dynamic Range-Bilder (kurz: HDRs) sind unter Fotografen eine Hass-Liebe. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie, der eine übertreibt es maßlos, der nächste würde gut daran tun sie mal einzusetzen. Ich selber befinde mich noch irgendwo am Anfang dieser Reise und experimentiere gerne mit HDRs, habe es sicher das ein oder andere mal übertrieben, aber auch manch schönes Ergebnis damit erzielt.

Der Nachteil an HDRs ist die große Anzahl an Dateien und ein hoher Bearbeitungsaufwand. Ein HDR-Bild setzt sich meist aus mindestens 3 Bildern zusammen. Im nachfolgenden Tutorial möchte ich meine Herangehensweise vorstellen, wie ich mit Hilfe von Adobe Lightroom versuche, dem Datei-Chaos Herr zu werden.

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