Allen&Heath iLive Editor unter Yosemite nutzen

Ein kurzer Tipp: Wer ab und zu ein Pult aus der iLive-Serie von Allen & Heath am Mac unter Yosemite mit Hilfe des iLive Editors konfigurieren muss wird mit einer Fehlermeldung konfrontiert werden, in der das System einen dazu auffordert Java zu installieren.

Auch nach der Installation wird diese Meldung weiterhin kommen.

Der Bugfix: Java 1.6 installieren

Die Lösung ist relativ einfach: Ihr müsst auf eurem Mac Java 1.6 installiert haben. Dieses könnt ihr (wie hier geschildert) zB. einfach hier downloaden (direkt vom Apple-Server).

Ein Hinweis dazu:

JavaForOSX2014-001.dmg contains Java for Mac OS X (1.6.0_65-b14-462). It will be installed to /System/Library/Java and /System/Library/Frameworks while Oracle Java is located at /Library/Java. No file will be overwritten.
To avoid any trouble (especially with your $JAVA_HOME/$PATH) consider setting up a Mac OS X VM in VMWare, Parallels or VirtualBox with JRE6 only.

Nach der erfolgreichen Installation sollte der iLive Editor (zum Testzeitpunkt Version 1.94) ohne Probleme starten.

#4 Aktuelle Spracheinstellung auslesen (Laravel Kurztipps)

#4 Aktuelle Spracheinstellung auslesen (Laravel Kurztipps)

Wer mit Spracheinstellungen in Laravel zu kämpfen hat kann diese über zwei Methoden zum debugging auslesen:

Dies nur als mini kleiner “Kurztipp” ;-)

In eigener Sache: Pläne für 2015

In letzter Zeit komme ich leider kaum noch dazu Beiträge zu schreiben. Das hat damit zu tun, dass sich privat bei mir einige Dinge ändern und ich deshalb andere Prioritäten setzen muss.

2014 war für eine Wiedergeburt für diesen Blog! Eine Menge Beiträge wurden geschrieben, der Blog ist auf eine neue Domain umgezogen und ich erfreue mich einer erstaunlich großen Leserschaft, obwohl ich hier doch so wenig schreibe und keinerlei Werbung mache. Dafür bin ich sehr dankbar!

2015 wird wohl ein ruhigeres Jahr. Einige Beiträge sind schon so gut wie fertig. Diese will ich auf jeden Fall noch veröffentlichen. Die nächsten Monate wird aber wenig hier passieren. Wie der Rest des Jahres wird kann ich noch nicht beurteilen – man wird sehen!

Die alten Domain, luke-b.com soll außerdem ein neues Gesicht bekommen. Mal sehen was mir da so einfällt ;)

Vielen Dank an alle Leser und Kommentatoren! Ich bin sehr dankbar für jedes Kommentar und jeden Pageview!

#3 Zeitzone angeben (Laravel Kurzipps)

#3 Zeitzone angeben (Laravel Kurzipps)

Laravel bietet von Haus aus einiges an Zeitfunktionen, die meisten über Carbon (Artikel) realisiert.

In der App-Konfigurationsdatei (config/app.php) kann man entsprechend ein der php-unterstützten Timezones eintragen.

Alternativ oder auch für’s debugging lässt sich dieser Wert über die Config-Klasse setzen oder auslesen:

Gumy Framework mit SASS über CodeKit unter Yosemite nutzen

Wer schon das neue Mac Betriebssystem Yosemite in Verbindung mit CodeKit (Review folgt noch irgendwann) und dem Gumby Framework (Artikel) nutzt hat vielleicht auch schon eine dieser Fehlermeldungen erhalten:

Fehlermeldungen:

Lösungsweg

Der Grund für diese Fehlermeldungen sind einige Inkompatibilitäten. Solange diese nicht behoben sind kann man den Fehler umgehen, indem man die Vesionen von SASS und Compass downgreaded:

Im Teminal installiet man wie folgt:

Gefunden habe ich diese Lösung auf GitHub. Vielen Dank an ARolek.

Einstellungen für CodeKit

Man muss nun CodeKit anweisen die gerade installierten Versionen von Sass und Compass zu verwenden. Dazu geht man in die Einstellungen und wählt die entsprechenden Versionen aus:

CodeKit Einstellungen für SASS und Compass

Nun sollte CodeKit eure SASS-Dateien wieder ordnungsgemäß kompilieren.

Mein iPhone Setup 2014

Mein iPhone Setup 2014

Vielen von euch kennen sicher die Artikelserien wie The Setup und The Sweet Setup und diverse andere Formen von dieser Idee. Ich persönlich lese diese Artikel immer gerne und habe so schon die ein oder andere interessante App entdeckt. Deshalb hier mein persönliches “Setup.” Falls jemand sein Setup gerne auch veröffentlichen möchte, kann er sich gerne über die Kommentare an mich wenden.

Mut zu ungewöhnlichen EQ-Einstellungen

Mut zu ungewöhnlichen EQ-Einstellungen

Ich komme gerade von einer Musical-Tour in Berlin (Bericht folgt) und habe dabei mal wieder einige Erfahrungen sammeln können. Ein paar davon möchte ich gerne weitergeben.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Es ist erschreckend zu sehen wie schnell man dabei ist die Dinge nach einem bestimmten Schema zu machen. Das Erste mal ist alles neu und man überlegt, wie es am besten geht, das zweite man denkt man vielleicht noch über Verbesserungen nach, aber spätestens beim dritten oder vierten Mal handelt man ohne Nachzudenken.

Grundsätzlich ist daran ja nichts falsch, aber nicht immer stimmt das Muster. Mir ging es mit den EQs für diverse Instumente so. In meinem Kopf habe ich ein gewisses Bild, wie ein EQ für ein bestimmtes Instrument aussehen soll oder muss. So muss zB. der EQ einer Bassdrum klassischer Weise etwa wie folgt aussehen:

Der typische Bass-Drum EQ

Der Schein kann trügen

Wie so oft sollte man sich nicht nur auf seine Augen verlassen. Der Schein kann trügen und so ist nicht jeder EQ, der richtig aussieht auch tatsächlich richtig gut.

Auf der Tour hatte ich unter anderem mit einem Piano-Sound zu kämpfen der irgendwie echt nach nichts klang. Er war total undefiniert, muffig und hatte unglaublich viel obere Mitten. Ich fing also an ein paar kleine Cuts zu setzen. Kaum hatte ich die 1kHz schmalbandig entfernt, vielen mir die Frequenzen daneben auf. Ich vergrößerte die Breite, aber schon bald sah der EQ nicht mehr gut aus. Also versuchte ich mit einem zweiten Band zu andere Frequenzen schmalbandig zu entfernen usw. Was ich auch machte, ich bekam nicht das Ergebnis was ich wollte.

Schlussendlich schaltete ich meinen Kopf aus und arbeitete nach Gehör. So beraubte ich das E-Piano um einen großen Teil seiner oberen Mitten und filterte schmalspurig eine Bass-Frequenz heraus. Der EQ sah zwar optisch viel zu krass und irgendwie falsch aus, doch klang er gut und richtig. Das ist was im Endeffekt zählt!

Der "hässliche" Piano-EQ

Es ist unwichtig wie ein EQ aussieht, entscheidend ist, dass er richtig klingt. Die Visualisierung kann eine Hilfe sein, zu oft hält sie uns aber davon ab unser Gehör zu verwenden.

Wenn ihr das nächste mal an einem EQ sitzt: Schaltet eure Augen ab. Behandelt ihn so wie einen schönen alten analogen EQ. Aber selbst dort hat man auch schon eine “bekannten” Positionen. Konzentriert euch auf euer Gehör und ignoriert eurer “Wissen” wie ein EQ eines bestimmten Instruments auszusehen hat.