Gumy Framework mit SASS über CodeKit unter Yosemite nutzen

Wer schon das neue Mac Betriebssystem Yosemite in Verbindung mit CodeKit (Review folgt noch irgendwann) und dem Gumby Framework (Artikel) nutzt hat vielleicht auch schon eine dieser Fehlermeldungen erhalten:

Fehlermeldungen:

Lösungsweg

Der Grund für diese Fehlermeldungen sind einige Inkompatibilitäten. Solange diese nicht behoben sind kann man den Fehler umgehen, indem man die Vesionen von SASS und Compass downgreaded:

Im Teminal installiet man wie folgt:

Gefunden habe ich diese Lösung auf GitHub. Vielen Dank an ARolek.

Einstellungen für CodeKit

Man muss nun CodeKit anweisen die gerade installierten Versionen von Sass und Compass zu verwenden. Dazu geht man in die Einstellungen und wählt die entsprechenden Versionen aus:

CodeKit Einstellungen für SASS und Compass

Nun sollte CodeKit eure SASS-Dateien wieder ordnungsgemäß kompilieren.

Mein iPhone Setup 2014

Mein iPhone Setup 2014

Vielen von euch kennen sicher die Artikelserien wie The Setup und The Sweet Setup und diverse andere Formen von dieser Idee. Ich persönlich lese diese Artikel immer gerne und habe so schon die ein oder andere interessante App entdeckt. Deshalb hier mein persönliches “Setup.” Falls jemand sein Setup gerne auch veröffentlichen möchte, kann er sich gerne über die Kommentare an mich wenden.

Mut zu ungewöhnlichen EQ-Einstellungen

Mut zu ungewöhnlichen EQ-Einstellungen

Ich komme gerade von einer Musical-Tour in Berlin (Bericht folgt) und habe dabei mal wieder einige Erfahrungen sammeln können. Ein paar davon möchte ich gerne weitergeben.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Es ist erschreckend zu sehen wie schnell man dabei ist die Dinge nach einem bestimmten Schema zu machen. Das Erste mal ist alles neu und man überlegt, wie es am besten geht, das zweite man denkt man vielleicht noch über Verbesserungen nach, aber spätestens beim dritten oder vierten Mal handelt man ohne Nachzudenken.

Grundsätzlich ist daran ja nichts falsch, aber nicht immer stimmt das Muster. Mir ging es mit den EQs für diverse Instumente so. In meinem Kopf habe ich ein gewisses Bild, wie ein EQ für ein bestimmtes Instrument aussehen soll oder muss. So muss zB. der EQ einer Bassdrum klassischer Weise etwa wie folgt aussehen:

Der typische Bass-Drum EQ

Der Schein kann trügen

Wie so oft sollte man sich nicht nur auf seine Augen verlassen. Der Schein kann trügen und so ist nicht jeder EQ, der richtig aussieht auch tatsächlich richtig gut.

Auf der Tour hatte ich unter anderem mit einem Piano-Sound zu kämpfen der irgendwie echt nach nichts klang. Er war total undefiniert, muffig und hatte unglaublich viel obere Mitten. Ich fing also an ein paar kleine Cuts zu setzen. Kaum hatte ich die 1kHz schmalbandig entfernt, vielen mir die Frequenzen daneben auf. Ich vergrößerte die Breite, aber schon bald sah der EQ nicht mehr gut aus. Also versuchte ich mit einem zweiten Band zu andere Frequenzen schmalbandig zu entfernen usw. Was ich auch machte, ich bekam nicht das Ergebnis was ich wollte.

Schlussendlich schaltete ich meinen Kopf aus und arbeitete nach Gehör. So beraubte ich das E-Piano um einen großen Teil seiner oberen Mitten und filterte schmalspurig eine Bass-Frequenz heraus. Der EQ sah zwar optisch viel zu krass und irgendwie falsch aus, doch klang er gut und richtig. Das ist was im Endeffekt zählt!

Der "hässliche" Piano-EQ

Es ist unwichtig wie ein EQ aussieht, entscheidend ist, dass er richtig klingt. Die Visualisierung kann eine Hilfe sein, zu oft hält sie uns aber davon ab unser Gehör zu verwenden.

Wenn ihr das nächste mal an einem EQ sitzt: Schaltet eure Augen ab. Behandelt ihn so wie einen schönen alten analogen EQ. Aber selbst dort hat man auch schon eine “bekannten” Positionen. Konzentriert euch auf euer Gehör und ignoriert eurer “Wissen” wie ein EQ eines bestimmten Instruments auszusehen hat.

Live-Sound: Vorzüge von altmodisch ausgedruckten Plänen

Ich gebe es gerne zu: Ich arbeite sehr viel digital und reduziere wo immer möglich Papier. Setlisten, Regieanweisungen, Kontaktadressen, Equipmentlisten usw. habe ich in der Regel nur noch digital auf dem iPad dabei wenn ich irgendwo als Tontechniker bei einer Produktion dabei bin.

Der Patchplan gab mir allerdings in letzter Zeit öfter zu denken:

  • Wie oft kommt von einem Aufbauhelfer die Frage: “Auf welchem Kanal liegt die Snare?”
  • Wie oft muss ich nochmals etwas an meiner Konfiguration ändern weil sich die Zusammensetzung der Band geändert hat?
  • Wie oft muss ich kurz einen Output für eine Aufnahme oder einen ungeplanten Outfill freimachen?

Es gibt so viele Situationen in denen schneller Zugriff notwendig ist. Deshalb habe ich wieder begonnen meinen Konsolenplan (mehrfach) auszudrucken und mitzunehmen. Mit einem Stift geht es einfach viel schneller mal kurz etwas umzustecken oder zu kontrollieren wo ein Fehler liegt. So einen Plan kann man auch mal kurz dem Stagetech in die Hand drücken und sagen: “Hier – kontrollier das mal.”

Bei aller liebe zum paperless-Workflow: Der Kanalplan wird bei mir auch in Zukunft ausgedruckt mit auf Tour gehen.

Frage

Eine kleine Frage an andere Tontechniker: Wie sieht euer Patchplan aus? Was muss drauf stehen, was nicht? 

Die Geschichte der Typografie – History of Typography

Dieses Video (Feed-Reeder müssen ggf. den Artikel auf der Website öffnen um das Video zu sehen) gibt einen schönen Überblick über die Entwicklungsgeschichte der Typografie und erklärt hierbei die wichtigsten Typen wie Serif, Sans-Serif, usw. Sehr empfehlenswert!

Vorschau: In nächster Zeit werden noch ein paar Artikel zum Thema Typografie folgen.

Mailbox for Mac Beta (inkl. Coins)

Mailbox for Mac Beta (inkl. Coins)

Update: Es gibt nun noch den dritten Coin. Falls jemand von euch welche abzugeben hat kann er diese gerne mir schicken oder ins Kommentarfeld posten damit noch mehr davon profitieren.

Update: Meine drei Coins sind verbraucht – weitere Coins (zum Zeitpunkt des Updates 3 an der Zahl) sind ggf. in den Kommentaren zu finden.

Mailbox ist mittlerweile schon recht bekannt geworden. Es ist wohl die einzige Mail-App, die wirklich etwas anders gemacht hat und den Umgang mit E-Mails revolutioniert hat (Hier mein Vergleich von diversen iOS-Mailapps). Mailbox setzt das Zero-Inbox-Konzept durch, dh. man versucht jeden Tag seine Inbox zu leeren. Dafür kann man Nachrichten auf später verschieben. Diese verschwinden dann aus dem Posteingang und kommen zu einem ausgewählten Zeitpunkt automatisch wieder zurück. Zusätzlich ist es über Swipe Gesten sehr leicht, Nachrichten zu löschen oder archivieren oder in eine Liste abzulegen. Listen entsprechen hierbei nicht in erster Linie “Ordnern/Labels” im herkömmlichen Sinne, sondern sich eher eine temporäre Ablage. Auf das Konzept E-Mails in Ordner einzusortieren verzichtet Mailbox ganz und nutzt hierbei einfach die Suche.

Dropbox hat vor über einem Jahr die Mailbox-App aufgekauft, was ihr bisher durchaus zu Gute kam. Die App läuft schnell und flüssig und die Entwicklung schreitet voran.

 

Mailbox for Mac – Public Beta

Nachdem schon vor einigen Monaten ein kleiner Blick auf die Beta geworfen werden konnte erschien heute die offizielle Public Beta von Mailbox for Mac.

iPhone Zurücksetzen/Neu Aufsetzen Anleitung (iOS 8 Update)

Update: Nachdem jetzt iOS 8 erschienen ist habe ich alle Einstellungen entsprechend überprüft und einige fehlenden ergänzt. Der Artikel sollte jetzt demnach “iOS 8 kompatibel” sein :) Falls ihr Fehler findet, lasst sie mich in den Kommentaren wissen.


 

Auf Grund eines Problems mit meinem iPhone habe ich es heute zurückgesetzt. Hier daher zum aktuellen Anlass eine kleine Anleitung wie man hierbei vorgehen kann, vom Daten sichern bis zu den von mir empfohlenen Einstellungen.

Inhalt:

1. Wichtige Daten sichern

2. iPhone zurücksetzen

3. iPhone konfigurieren

4. iPhone in iTunes konfigurieren

5. Empfohlene Einstellungen

6. Apps installieren usw.